mein portugal
fixiert und gebucht am 22. feb. war der 5. mai endlich gekommen und mit ihm der tag, an dem ich am aeroport de luxembourg ins flugzeug nach lissabon steigen durfte. was genau es mit mir und den fensterplätzen auf sich hat, hab ich noch nicht ganz verstanden: den fensterplatz krieg ich zwar, aber überdurchschnittlich oft (hier kann auch ein gefühltes immer stehen) handelt es sich um einen platz am notausstieg was zum einen keinen tisch zum raufklappen, zum anderen kein staufach direkt über mir und am allerwichtigsten: anstelle eines fensters ein winziges bullauge bedeutet. das sei aber nur nebenbei erwähnt und als unwichtig zu betrachten. :)
eine woche lissabon bei marlene hingegen ist als wichtig zu betrachten, denn darum ging es schließlich. nach ziemlich genau zwei monaten seit wir uns das letzte mal gesehen haben und nach inzwischen 9 monaten, die sie in lissabon studiert, hab ich es endlich geschafft, meinen fuß auf portugiesischen boden zu setzen. auf boden-küss-aktionen habe ich trotz des feierlichen anlasses bewusst verzichtet. (ich hab ja marlene! ;))

ich bekam herberge in einer sehr internationalen WG: marlene (ö), mariana (brasilien) und patrizia (italien). die ersten zwei tage standen unausgesprochen unter dem motto "touristen-sight-seeing". wir waren viel unterwegs; marlene hat mir ihre stadt und derzeitige heimat gezeigt. hügelchen rauf, hügelchen runter - dass lissabon zum teil so steile straßen hat, habe ich nicht erwartet. selbst in den kleinsten gassen fahren die electricos und überwinden steigungen, die man so einem gerät eigentlich nicht zutraut.

freitag und samstag haben wir uns wie in israel bei unserem alten freund HERTZ ein auto gemietet um ein bisschen was vom land zu sehen. ziel: die algarve. dass es soweit im süden noch so grün sein kann, habe ich ebenfalls nicht erwartet. trockene, verdorrte wüstengegend: fehlanzeige. orangenplantagen, korkeichenplantagen, grüne wiesen. wir nächtigten in lagos und sind dort auf suchplakate von maddy gestoßen. die kleine britin ist ziemlich genau vor einem jahr dort (im nebenort luz) verschwunden. der erste anlauf für picknick am strand wurde von einem herrenlosen hund, der es auf unsere salami abgesehen hatte und von einem regenschauer erschwert. gemütlich und urlaubig am strand sitzen mit den zehen im sand konnten wir dann aber doch umsetzen. sandstrand, umrandet von klippen und ganz klares ruhiges wasser. am samstag waren wir am meia praia (= socken-strand :)) und haben dann langsam die reise zurück richtung lissabon angetreten.
mai in portugal - da müsste man doch schon baden können, denkt sich der durchschnittsmitteleuropäer... also ich. aber auch wenn es in luxemburg die ganze woche strahlend schön, sonnig und sommerlich war (wie ich später erfuhr), heißt dies nicht, dass gleiches auch für portugal gilt. wir hatten sehr wechselhaftes, windiges wetter mit kleinen regenschauern zwischendurch. auf der rückfahrt waren wir am westlichsten punkt europas: am cabo da roca, wo uns die heftigen windböhen fast verblasen hätten.

letzter ausflugspunkt: praia do guincho (= schrei-strand :)) - dort war es genau so, wie ich es mir am atlantik vorgestellt hatte: weiter sandstrand, große wellen, wind, naturgewalt. ich konnte nicht widerstehen und musste einfach in die eiskalten fluten. fazit: wow! adrenalin und euphorieschub pur. mein element ist eindeutig das wasser! in unserem kleinen schwarz-weißen smart bretterten wir entlang der küste - radio volle pulle - hinein in den pendlerverkehr der großstadt.

dass ich mich in lissabon/portugal sehr wohl gefühlt hab, rechne ich nicht unbedingt dem wetter zu - dafür meiner manchmal verrückten freundin:

urlaub machen mit ihr ist so unkompliziert, unterhaltsam, einfach (sie darf autos mieten - ich nicht! :)), vielseitig und angenehm. ich mag es außerdem sehr gerne, wenn man in einer stadt ein bisschen mehr ist als der unwissende tourist. das geht, wenn man die einwohner kennt. :)
als ich zurück in luxemburg im bus vom flughafen zum bahnhof fuhr, vorbei an sommerlichen parks und leuten mit dem sommer in den augen, kam per zufallswiedergabe am mp3-player ein lied von mellow mark:
die welt herum
sie fliegt vorbei
die sonne scheint
es ist sommerzeit
die welt ist groß, und sie zieht mich magisch an
die fahrt geht los
sie war niemals unterbrochen
niemals unterbrochen - vielleicht
verlass ich den alten hafen
lass alles stehen und liegen
mach mich auf die suche nach
einer neuen heimat
irgendwas das mich hält
irgendwas das mich glücklich macht
für einen tag, für eine nacht
recht passend...
zurück "daheim" musste der kühlschrank wieder aufgefüllt werden. im supermarkt meines vertrauens (ferreira - wird geführt von portugiesen [portugiesen sind die größte einwanderungsgruppe in luxemburg]) wurde ich am dienstag morgen mit den worten "bom dia" (portugiesisch für "guten tag") begrüßt. tja... globalisierung, kulturverschmelzung und so. :) allein die preise erinnerten mich daran, dass ich wieder in luxemburg war.
eine woche lissabon bei marlene hingegen ist als wichtig zu betrachten, denn darum ging es schließlich. nach ziemlich genau zwei monaten seit wir uns das letzte mal gesehen haben und nach inzwischen 9 monaten, die sie in lissabon studiert, hab ich es endlich geschafft, meinen fuß auf portugiesischen boden zu setzen. auf boden-küss-aktionen habe ich trotz des feierlichen anlasses bewusst verzichtet. (ich hab ja marlene! ;))

ich bekam herberge in einer sehr internationalen WG: marlene (ö), mariana (brasilien) und patrizia (italien). die ersten zwei tage standen unausgesprochen unter dem motto "touristen-sight-seeing". wir waren viel unterwegs; marlene hat mir ihre stadt und derzeitige heimat gezeigt. hügelchen rauf, hügelchen runter - dass lissabon zum teil so steile straßen hat, habe ich nicht erwartet. selbst in den kleinsten gassen fahren die electricos und überwinden steigungen, die man so einem gerät eigentlich nicht zutraut.

freitag und samstag haben wir uns wie in israel bei unserem alten freund HERTZ ein auto gemietet um ein bisschen was vom land zu sehen. ziel: die algarve. dass es soweit im süden noch so grün sein kann, habe ich ebenfalls nicht erwartet. trockene, verdorrte wüstengegend: fehlanzeige. orangenplantagen, korkeichenplantagen, grüne wiesen. wir nächtigten in lagos und sind dort auf suchplakate von maddy gestoßen. die kleine britin ist ziemlich genau vor einem jahr dort (im nebenort luz) verschwunden. der erste anlauf für picknick am strand wurde von einem herrenlosen hund, der es auf unsere salami abgesehen hatte und von einem regenschauer erschwert. gemütlich und urlaubig am strand sitzen mit den zehen im sand konnten wir dann aber doch umsetzen. sandstrand, umrandet von klippen und ganz klares ruhiges wasser. am samstag waren wir am meia praia (= socken-strand :)) und haben dann langsam die reise zurück richtung lissabon angetreten.
mai in portugal - da müsste man doch schon baden können, denkt sich der durchschnittsmitteleuropäer... also ich. aber auch wenn es in luxemburg die ganze woche strahlend schön, sonnig und sommerlich war (wie ich später erfuhr), heißt dies nicht, dass gleiches auch für portugal gilt. wir hatten sehr wechselhaftes, windiges wetter mit kleinen regenschauern zwischendurch. auf der rückfahrt waren wir am westlichsten punkt europas: am cabo da roca, wo uns die heftigen windböhen fast verblasen hätten.

letzter ausflugspunkt: praia do guincho (= schrei-strand :)) - dort war es genau so, wie ich es mir am atlantik vorgestellt hatte: weiter sandstrand, große wellen, wind, naturgewalt. ich konnte nicht widerstehen und musste einfach in die eiskalten fluten. fazit: wow! adrenalin und euphorieschub pur. mein element ist eindeutig das wasser! in unserem kleinen schwarz-weißen smart bretterten wir entlang der küste - radio volle pulle - hinein in den pendlerverkehr der großstadt.

dass ich mich in lissabon/portugal sehr wohl gefühlt hab, rechne ich nicht unbedingt dem wetter zu - dafür meiner manchmal verrückten freundin:

urlaub machen mit ihr ist so unkompliziert, unterhaltsam, einfach (sie darf autos mieten - ich nicht! :)), vielseitig und angenehm. ich mag es außerdem sehr gerne, wenn man in einer stadt ein bisschen mehr ist als der unwissende tourist. das geht, wenn man die einwohner kennt. :)
als ich zurück in luxemburg im bus vom flughafen zum bahnhof fuhr, vorbei an sommerlichen parks und leuten mit dem sommer in den augen, kam per zufallswiedergabe am mp3-player ein lied von mellow mark:
die welt herum
sie fliegt vorbei
die sonne scheint
es ist sommerzeit
die welt ist groß, und sie zieht mich magisch an
die fahrt geht los
sie war niemals unterbrochen
niemals unterbrochen - vielleicht
verlass ich den alten hafen
lass alles stehen und liegen
mach mich auf die suche nach
einer neuen heimat
irgendwas das mich hält
irgendwas das mich glücklich macht
für einen tag, für eine nacht
recht passend...
zurück "daheim" musste der kühlschrank wieder aufgefüllt werden. im supermarkt meines vertrauens (ferreira - wird geführt von portugiesen [portugiesen sind die größte einwanderungsgruppe in luxemburg]) wurde ich am dienstag morgen mit den worten "bom dia" (portugiesisch für "guten tag") begrüßt. tja... globalisierung, kulturverschmelzung und so. :) allein die preise erinnerten mich daran, dass ich wieder in luxemburg war.
pauley - 12. Mai, 22:04

also in meinem portugal